Wanderung auf der “Alten Söhrebahn”

Ein Beitrag von Werner Zippel.

Am Sonntag, 15. Oktober17 trafen sich nach einer gefühlten Ewigkeit Gutbiers, Kochs, Schmidts, Schiffmanns, Zippels und Björn Schott zu unserer Oktoberwanderung. Nach Treffen an der Haltestelle Helleböhn fuhren wir mit Straba und Bus bis nach Lohfelden, Sandweg. Der dichte Nebel zeigte schon zu dieser Stunde an, dass unsere Vereinbarung mit Petrus eingehalten werden sollte.

Wolfgang, unser heutiger Wanderführer erläuterte kurz die Wanderstrecke. Und dann ging es auf der alten Bahntrasse der Söhrebahn los. Wie auf der Informationstafel zu lesen war, wurde die Bahn 1912 in Dienst gestellt und diente dem Transport von Kohlen, Basalt, Holz und landwirtschaftlichen Produkten. Für Fahrgäste standen die Waggons zur Verfügung. Viele Arbeiter nutzten dies, um nach Kassel an die Arbeit zufahren, Schüler konnten die höhere Schule in Kassel besuchen und die Marktfrauen fuhren mit ihren Kiepen in die Stadt. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Personenverkehr 1966 eingestellt. 1970 übernahm  die Deutsche Bundesbahn, um sie dann 1971 zu liquidieren. Der letzte Zug fuhr 1971 auf der Strecke von Wellerode-Wald bis Lohfelden. Anschließend wurde die Trasse in einen Rad- und Wanderweg umgewandelt. Soweit zur Historie dieser Trasse.

Wir wanderten dann weiter nach Vollmarshausen, am Sühnekreuz vorbei. Dann war die erste Rast angesagt, neben Müsliriegeln, Bananen, Äpfeln wurde noch ein Geburtstagschnäpschen auf  Gisela getrunken. Die ersten Kontakte zu Christa und Davor, z. Zeit auf Heimaturlaub in Kroatien, wurden aufgenommen und die Fotos per WhatsApp auf die Reise geschickt. Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten, sodass wir Fotos vom badenden Davor in der Adria bestaunen konnten.

Aber unser Ziel war noch nicht in Sicht. Weiter ging es durch Wellerode durch die alte Arbeitersiedlung um dann in Ri. Wattenbach abzubiegen. Nach einiger Zeit und vielen Gesprächen stellten wir fest, dass der Björn fehlte. Er hatte sich unbemerkt am Ende der Gruppe den Lockrufen seines Handys nicht entziehen können und war an den Abzweigungen vorbei gelaufen. Einige Versuche, ihn mittel Handy ihn zu orten, verliefen negativ. Nach einer gefühlten Ewigkeit sahen wir ein grünes T-Shirt auftauchen. Es war Björn, der auch froh war, dass er uns wiedergefunden hatte. Seine Suchversuche konnte er uns auf dem Handy zeigen, es war ein richtiger Zick-Zack Kurs. So  konnte wieder geschlossen weiter gewandert werden.

Weiter ging es in nach  Wattenbach, welches wir bald darauf erreichten. Im dortigen Gasthaus „Waldschlösschen“ stärkten wir uns. Wir fuhren dann wieder mit Bus und Straba nach Zwehren zurück.

Eine schöne Wanderung ist zu Ende gegangen. Vielen Dank an unseren Wanderführer Wolfgang.

So die nächste Wanderung ist für Sonntag, 19. Nov. 17 geplant. Informationen werden durch Christa rechtzeitig bekannt gegeben
Mit sportlichen Wandergrüßen

Werner Zippel

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