Wanderung am Dörnberg

Ein Beitrag von Karl-Hermann Hartmann.

Die Teilnehmer der Wanderung trafen sich am 11.10. um 09.30 Uhr auf dem Olympiaparkplatz. Das sonnige Wetter deutete schon auf optimale Wanderbedingungen hin. Von hier aus ging es mit einigen Pkws zum Startpunkt der Wanderung, dem Parkplatz gegenüber dem Bergcafe Friedrichstein.

Die Rundwanderung sollte uns auf den Großen Dörnberg, die Helfensteine und den Alpenpfad nach 4 Stunden und 10,5 Km wieder an den Startpunkt zurückbringen. Unser Weg führte zuerst in östlicher Richtung am Fuße des Großen Dörnbergs über einen matschigen Pfad, bis zu einem Waldweg in nördlicher Richtung, Richtung Hoher Dörnberg. Ein gut begehbarer Pfad führte uns durch einen wunderschönen Buchenwald in Serpentinen stetig bergauf, zum Gipfel des Hohen Dönbergs.

Hier bot sich uns ein grandioser Blick über das nähere und weitere Umfeld des Dörnberg. Der helle Sonnenschein und die kühle klare Luft ermöglichten geschätzte 50 Km Fernsicht. Der Ort bot auch eine gute Gelegenheit für eine erste Rast. Das 575 Meter hohe Bergplateau des Hohen Dörnbergs umwanderten wir zuerst in südlicher, dann in nördlicher Richtung. Der Weg führte uns durch einen schattigen Mischwald stetig abwärts in Richtung Helfensteine.

Als der Wald sich öffnete, bot sich wieder ein toller Blick über den Kleinen Dörnberg Richtung Zierenberg und der Helfensteine. Der sonntägliche Segelflugbetrieb bescherte uns Segelflieger zum Teil unter uns, neben uns und knapp über uns. Wir waren von den Anblicken begeistert.

Nach bisher 4 Km erreichten wir die Helfensteine. Während ein Teil der Gruppe vom Fuße der Helfensteine dem Flugbetrieb zusahen, erklommen einige den ca. 490 Meter hohen Basaltkegel. 

Am Fuße der Helfensteine legten wir bei herrlichem Wetter eine halbstündige Rast ein. In der Sonne war es richtig warm und der Cappuccino auf der Terrasse sorgte für ein fast südländisches Flair.

Am Rande des Flugbetriebs ging es über die große Wiese zum Startpunkt des Alpenpfads. Hier lagen nun 6 abwechslungsreiche Kilometer hinter uns und noch 4 1/2 Kilometer „Genusswandern“ vor uns.

Der Alpenpfad mit seiner besonderen Flora und Fauna war erstaunlicherweise nicht allen Teilnehmern bekannt. Umso größer war deren Erstaunen ob der wunderschönen Natur und der ständig wechselnden Aussichten. Leider bot sich unterwegs auch ein für alle trauriges Bild. In südlicher Richtung, mit Blick auf Zierenberg, war auf mehreren hundert Metern der Fichtenwald komplett vernichtet. Die trockenen Sommer und die Borkenkäfer haben dafür gesorgt, dass dieser Teil des Weges sein Gesicht völlig verändert hat. Anstelle hoher schattenspendender Fichten lag eine große Brache vor uns. Der weitere, gut begehbare Alpenpfad war durch niedrigen Bewuchs und die typischen Wacholdersträucher auf dem Kalkmager-Boden links und rechts des Weges gekennzeichnet. Burghasungen und der Essigberg lagen in der Ferne vor uns. Nach zirka 10 Kilometer trennten uns jetzt nur noch ½ Kilometer von unserem Ziel und der auf 440 Meter Höhe liegenden, wohlverdienten Einkehr im Bergcafe Friedrichstein. Hier hatten wir für 14.00 Uhr am Fenster zwei Tische reserviert, an denen die 16 Teilnehmer der Wanderung eine freundliche Bedienung erlebten und gepflegte Speisen und Getränke einnehmen konnten.

Als wir uns um 15.30 Uhr mit den Pkws wieder auf den Heimweg machten, waren wir alle froh in der Gemeinschaft, bei herrlichem Wetter, in einer interessanten Umgebung schöne Stunden verbracht und etwas Gutes für unsere Gesundheit getan zu haben.

Um 16.00 Uhr waren wir wieder, so wie geplant, am Clubhaus.

 

 

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