Wandern zu Corona – Zeiten

Ein Beitrag der Wanderabteilung.

Oh Mann,,………dieses Virus nervt uns alle sehr: Permanent Corona-Meldungen, Kontaktbeschränkungen, Angst vor Ansteckung oder Jobverlust. Keine Reisen oder Ausflüge, keine Restaurant- oder Kneipenbesuche, keine Konzerte, Sportveranstaltungen – durch die Corona-Maßnahmen ist unsere Welt ganz schön klein und langweilig geworden. Und dann auch noch diese teilweise ungemütliche Jahreszeit, mit wenig Licht und schlechtem Wetter – das kann alles ganz schön aufs Gemüt schlagen.

Zeit, etwas dagegen zu tun. Bewegungsmangel ist schlecht für die Psyche. Das gilt nicht nur für sehr sportliche Menschen, die körperlich und geistig leiden, wenn sie sich nicht ausreichend bewegen können. Wir alle bewegten uns im bisherigen Alltag deutlich mehr als in diesen unwirklichen Zeiten. Wir liefen mehr, stiegen mehr Treppen, sprinteten kurz zum Bus, standen in der Einkaufsschlange, wuchteten die Einkäufe nach Hause etc. Alles normale Bewegungen, die bei vielen im Lockdown wegfallen.

Welche Art Sport oder Bewegung einem gut tut, weiß jeder für sich am besten, Hauptsache, man überwindet den inneren Schweinehund und gibt dem Körper das nötige Maß an Bewegung.

Jeder Spaziergang tut gut. Eine halbe Stunde ist klasse, eineinhalb Stunden sind besser.

Nutzt die Sonnenstunden. Und wenn es regnet oder stürmt? Dann gibt es bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Auch wenn es ungemütlich ist: Ab nach draußen!

Wir – also Davor und ich – sind in den letzten Wochen und Monaten so viel draußen gewesen wie die letzten 5 Jahre nicht. Und ich muss sagen, es fehlte mir auch etwas, wenn ich nach der Arbeit nicht raus konnte. Der Kopf wird frei und wach und man kommt gestärkt nach Hause.

Auch 3 der Wanderer haben mal in diesem Heft zusammengefasst, wie sie und ihre Frauen die letzten Monate er(ge)lebt haben, so ganz oder Wanderungen im Verein.

Ich möchte den Dreien ganz herzlich danken für die Inspirationen. Und auch sie waren – wie man sehen und lesen kann – viel an der frischen Luft

Aber man kann auch herauslesen, dass sich alle auf ein normales Leben mit Kontakten und Wanderungen freuen. Wir kommen diesem Ziel immer ein Stück näher und die Impfungen sind nicht mehr weit weg. Also haltet noch ein wenig durch und seit zuversichtlich.

Ich wünsche allen Olympianern/innen weiterhin Gesundheit, haltet Abstand und kommt gut in das Frühjahr – alles wird gut !

Ich freue mich drauf.
 Mit sportlichen Wandergrüßen

  Christa Nikolic

Nach Start des 2. Lockdown konnten wir erst mal alle aufgeschobenen und unangenehmen Arbeiten erledigen. Weihnachten und Silvester wurde wie bei vielen im kleinen Rahmen gefeiert. Höhepunkte und Reisen (wir wollten Silvester in Grömitz verbringen) waren durch die Kontaktbeschränkungen nicht möglich und so beschränkten sich die Aktivitäten rund um den Kirchturm.
Auch die Spiele der Handballweltmeisterschaft in Ägypten, die trotz Corona durchgeführt wurde, konnte die Stimmung auch nicht aufhellen.  Glücklicherweise spielte nach langen trüben Tagen der Wettergott mit und bescherte uns grandioses Winterwetter.

Wir haben schöne Schneewanderungen unternommen und nach langen Jahren der Abstinenz konnten die Langlaufski zum Einsatz kommen. Von solchen Schneebedingungen konnte man jahrelang in unserer Region nur träumen. Da auch Fasching nicht gefeiert werden konnte, können wir nur auf ein baldiges Ende der Beschränkungen bei jetzt steigenden Temperaturen hoffen, damit ein gemeinsames Wandern und Treffen wieder möglich ist.

Bleibt bis dahin gesund.
Mit sportlichen Grüßen

Doris und Wolfgang

Dönche mal links und mal rechts rum ….

Leider konnten in dieser Zeit keine Wanderungen durchgeführt werden. So haben wir unsere Nähe unseres Wohnortes zum Naturschutzgebiet Dönche ausgenutzt.

Spontan wurden die Wanderschuhe hervor gekramt und die Wanderstrecke mal links entlang der Straßenbahnschienen oder rechts herum unterhalb der Documenta-Urbana gewählt. Mal hatten wir schönsten Sonnenschein, aber es hat uns auch Schneefall nicht überrascht.
So konnte man in dieser Zeit mal wieder richtig in der Natur durchatmen und der anschließende Kaffee und Kuchen schmeckte umso besser.
Wir hoffen, dass wir alle diese schwere Zeit gesund überstehen

Mit sportlichen Wandergrüßen
Werner Zippel

Zu Fuß Einkäufe erledigt.

Wir haben uns, unter anderem, daher entschieden, während der Pandemie, unsere „kleinen Einkäufe“ in der näheren Umgebung zu Fuß, zu erledigen. Um nicht „zu verhungern“, haben wir uns zwei bis dreimal pro Woche auf den Weg in nahe gelegene Supermärkte gemacht, um die kleinen Notwendigkeiten des Alltags zu besorgen. Hin und zurück sind dann jeweils, je nach Ziel, zirka 4 Km auf dem Streckenmesser. Anfangs zog sich der Weg ziemlich lange hin. Inzwischen haben wir aber Übung und es macht Spaß in der „Mission Einkauf per Pedes“ unterwegs zu sein. Das gefällt uns inzwischen so gut, dass wir dies künftig beibehalten wollen. Allerdings mussten wir lernen, dass die Waren im Einkaufswagen noch nicht zu Hause sind, sie dorthin noch getragen werden müssen. Anfangs haben wir uns dabei noch etwas überschätzt und die letzten Meter mussten unter „Schmerzen“ absolviert werden. Dadurch stellte sich „der Lernerfolg“ aber rasch ein und die Einkaufsmenge wurde den Transportmöglichkeiten angepasst.  Inzwischen klappt das alles ganz gut und insgesamt macht es Spaß so unterwegs zu sein:

Jetzt bleibt das Auto in der Garage, was der Umwelt gut tut, es fehlt nicht mehr an Kleinigkeiten im Haushalt, wir bewegen uns und tun damit etwas für unsere Gesundheit und unterwegs treffen wir den einen oder anderen Bekannten – was gut für unsere sozialen Gesundheit ist.

Also, insgesamt haben wir aus einer miesen Situation etwas Positives gemacht! So wie beim Sport, beim Wettkampf, sollte man nicht vorschnell aufgeben, sondern stets versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Oftmals klappt es und man findet so ein „kleines Glück“, dort wo man es nicht erwartet hat!

Mit sportlichen Grüßen
Annegret und Karl Hermann

 

 

 
 
 

 

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