SSV 51 Kassel AH – Olympia Kassel AH 1:1

Ein Beitrag von Armin Jäger.

Es ging zum Nachbarn SSV 51 auf die Buchenau Kampfbahn. Nicht zum ersten Mal taten wir uns sehr schwer gegen diesen Gegner und begannen recht zerfahren.

Wir starteten mit Matze Thielemann als Sturmspitze, er machte einen guten Job, und Holger Schwarz rechts in der Viererkette, der die Freiräume auf seiner Seite für die ein oder andere gute Hereingabe in des Gegners Strafraum nutzte.

Die wenigen mitgereisten Fans sahen eine ausgeglichene erste Halbzeit, in der sich beide Mannschaften auch einige Torchancen erarbeiten konnten.
Seitens des SSV 51 waren die aber nur selten wirklich zwingend und stellten unsere Viererkette, gut organisiert von Heiko Rausch und Karsten Knippschild, vor keine größeren Herausforderungen.
Trotzdem lagen wir ab der 16. Spielminute zurück, weil ein recht harmloser Schuss des Gegners noch unglücklich von einem unserer Abwehrspieler abgefälscht und so unerreichbar für Matze Dittrich wurde.
Eigentlich war aber nichts Dramatisches passiert. Wir versuchten, weiter unser Spiel zu machen und den Druck nochmals etwas zu erhöhen. Es ergaben sich gute Möglichkeiten zum Ausgleich, auch weil Siggi und Mansur eifrig viele gute Offensivaktionen einleiteten.
Wir kreierten zwei drei klarste Möglichkeiten, die uns die Führung hätten einbringen müssen, scheiterten jedoch immer wieder weniger am Gegner als vielmehr an uns selbst. Leider fehlt uns zu oft die viel besagte Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor.

In der Halbzeitpause wurde gewechselt. Volker Junge ersetzte Matthias Thielemann und Jörg Werner kam für Holger Schwarz ins Spiel.
Der Druck unsererseits wurde nochmals erhöht und wir spielten die gesamte zweite Halbzeit, ausgenommen von einigen wenigen Angriffen des Gegners, nur auf ein Tor. Folgerichtig dann auch der Ausgleich durch Volker Junge, vorbereitet von Mansur Khalil. Nun hofften alle auf die Wende und wie erwartet wurden nach diesem Treffer auch mehr als ein Dutzend Torchancen erarbeitet, gute und nicht so gute, aber wir blieben unserer Linie bezüglich der Chancenauswertung aus der ersten Halbzeit treu. An manchen Tagen klappt eben nichts bis gar nichts.
Am Ende ein Unentschieden, welches sich anfühlt wie eine Niederlage, auch, weil in entscheidenden Momenten zu eigensinnig agiert wird oder ganz oft auch viel zu hektisch der Abschluss gesucht wird.
Fazit: Wir haben heute Weniges schlecht gemacht, dafür aber Vieles nicht gut!

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