Schwer erkämpfter Arbeitssieg gegen OSC Vellmar III

Ein Beitrag von Jörg Buchenau

Mit dem punktlosen Schlusslicht aus Vellmar stellte sich eine lediglich lästige Pflichtaufgabe für den Klassenprimus am Donarbrunnen vor. So dachten vor der Partie sicher zahlreiche Zuschauer, vielleicht dachten sich das auch die kickenden Platzherren. Doch der OSC zeigte sich von seiner besten Seite und verlangte den Kleeblättern bis zum Abpfiff alles ab. Dieser Tatbestand wurde sicher auch begünstigt durch den toll vorgetragenen Angriffszug, den Kleinschmidt per Flugkopfball zur Gästeführung veredelte (13.). Dieser Wirkungstreffer setzte die Heimelf erst einmal außer Gefecht und sie kam fortan nur sehr schwer in die Gänge. Dennoch verzeichnete der Gastgeber genügend Torchancen, um dem Spiel eine schnellere Wende geben zu können. Aber fehlende Präzision und Kaltschnäuzigkeit sowie ein starker und reaktionsschneller Gästekeeper Kolle verhinderten frühere Einschläge. Sechs Minuten vor dem Wechsel fiel dann doch der längst fällige Ausgleich durch Mahdavis Rechtsschuss.

In Durchgang zwei kamen die Böcking-Schützlinge besser mit dem Defensiv-Konstrukt der Gäste zurecht und sie erspielten sich eine Handvoll bester Möglichkeiten, doch… siehe oben. Der stark auftretende Tabellenletzte durfte bis zur 83. Minute auf die Überraschung hoffen, doch im Anschluss an eine Köhler-Ecke brachte der aufgerückte Saadan den Favoriten schließlich in Front. Zunächst den Führungstreffer vorbereitend, machte Goalgetter Köhler sechs Minuten später den Deckel drauf.

Unter dem Strich feierten die Jungs vom Donarbrunnen sicher einen verdienten, wenngleich schwer erkämpften Erfolg. Aus Sicht des OSC darf man sich allerdings zu Recht fragen, warum das Team auch nach Saisonspiel Nummer 19 weiterhin ohne auch nur einen einzigen Punkt das Tabellenende ziert. Eigentlich unverständlich.

 

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