Olympia Kassel – Hermannia Kassel 2:1 (1:0)

Ein Beitrag von Jörg Buchenau.

Ein vermeintliches Spitzenspiel war es nicht, was die zwei, zugegebenermassen ersatzgeschwächten Teams dem zahlenden Publikum am Donarbrunnen boten. Die Heimelf, zwar durchgehend Ton angebend, hätte bereits in Durchgang eins für klare Verhältnisse sorgen müssen, doch lediglich Köhler traf nach knapp einer halben Stunde ins Schwarze (34.).
Nach dem Wechsel ließ die Qualität der Begegnung arg nach und die Gäste kamen wie aus dem Nichts infolge einer Unachtsamkeit der Kleeblätter durch Seferinoglu zum glücklichen Ausgleich (61.).

Fortan drängten die Gastgeber auf die erneute Führung, doch viele Ungenauigkeiten kurz vor und vor allem in der Box verhinderten einen zweiten Einschlag.

So musste letztlich ein Standard herhalten, denn in der letzten Minute der regulären Spielzeit war es wiederum Köhler, der einen Freistoß zum entscheidenden Treffer direkt verwandelte.

Unter dem Strich sicher ein verdienter, auf Grund des in letzter Minute erzielten Siegtreffers allerdings glücklicher Erfolg der Hausherren, die damit auch nach dem vierten Saisonspiel ihre blütenweiße Weste behielten und auf Tabellenplatz zwei vorrückten.

 

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