Bericht des Jugendwartes vom 23.05.2017

Ein Beitrag von Alexander Bosche.

Zum Zeitpunkt des Erscheinens unseres Vereinsheftes „Kleeblatt“ ist die Saison 2016/2017 für die Jugendmannschaften, was den Pflichtspielplan betrifft, soweit beendet. Positiv zu erwähnen ist natürlich dass alle Mannschaften bis zum Ende die Spiele durchgezogen haben und wir nicht genötigt waren eine Mannschaft mangels Masse aus dem aktiven Spielbetrieb zurück zu ziehen. Das ist nicht nur ein Verdienst der aktiven Spieler sondern natürlich auch der jeweiligen Übungsleiter. Wieder konnte man feststellen, dass es immer schwerer wird die Kids bei der Stange zu halten und ihnen den Fußball dauerhaft schmackhaft zu machen. Je weiter hoch (altersbedingt) man in die Truppen schaut, umso mehr kann man erkennen dass es schon lange nicht mehr der Fall ist dass unsere Lieblingssportart Nummer eins „der Fußball“ einen Magneten für die Jugendlichen darstellt. Wenn man zurück sieht dann erinnert man sich daran dass jedes Kind, welches nur irgendwie an den Ball treten konnte, von ganz alleine zum Training und zum Spiel kam ohne das man ständig hinterher sein musste um sie zum Fußballspielen zu bewegen. In den „kleineren“ Jugendbereichen ist es noch so wie vor längerer Zeit, da besteht eigentlich nie ein Mangel an aktiven. Aber schon früh in der sogenannten „Vorpupertät“ stellt man teilweise unglaubliche Sinneswandlungen fest. Das Motto lautet bei vielen „keinen Bock auf Bewegung die anstrengt“, diese Entwicklung macht mir Sorgen, ja schon fast Angst.

Die Planung für die Saison 2017/2018 läuft zum jetzigen Zeitpunkt auf Hochtouren bzw. sollte im besten Falle bereits abgeschlossen sein, leider ist dies nur theoretisch der Fall. In der Praxis stellt sich die Situation so dar, dass man wirklich bis zum Ende der Wechselperiode (01.06.-30.06.) manchmal echt zittern muss ob zum 01.07. nicht noch kurzfristige Absagen oder Vereinswechsel ins Haus stehen, welche die Vorabplanung manchmal völlig über den Haufen schmeißen. Oft hat man dann als Verantwortlicher keine Möglichkeit mehr etwas zu „retten“. Hoffen wir, dass dies diesen Sommer mal ausbleibt und alles in gelregelten Bahnen abläuft um das in dieser heißen Phase eh schon hohe „Herzinfarktrisiko“ nicht noch zu erhöhen.

Wohlbekannt ist der Satz „die Hoffnung stirbt zuletzt“, aber soweit wollen wir es nicht kommen lassen. Ich bin mir sicher dass alle in der Jugendabteilung Tätigen alles versuchen werden um dies zu umgehen.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen Mitstreiterinnen / Mitstreitern für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Saison bedanken, am Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfer liegt es auf jeden Fall nicht dass Kids oft „keinen Bock“ haben, dafür würde ich für Jede(n) unserer Leute die Hand ins Feuer legen. Also haltet bitte dem Kleeblatt die Treue und macht weiter so.

Allen wünsche ich nun eine erholsame Sommerpause, und dann geht’s ab in die Saison 2017/2018

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