Bericht der Jugendabteilung

Ein Beitrag von Alexander Bosche.

Nicht lange ist es her, da habe ich in meinem letzten Bericht allen eine erholsame Winterpause, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch gewünscht.
Dreimal gedreht und schon tauschen wir die stickigen Hallen mit der grünen Wiese und der frischen Luft. Zur Zeit befinden sich alle Jugendmannschaften bereits wieder im Freilufttraining. Zwar können wir mit unseren „unteren“ Jugendmannschaften die uns zugewiesenen städtischen Turn- und Sporthallen immer bis zu den Osterferien nutzen, doch bereits bei den ersten machbaren Temperaturen und einigermaßen Wetterbedingungen zieht es auch die „Kleinsten“ wieder raus ins Freie, an unseren geliebten Donarbrunnen zum Freilufttraining.

Während der Winterpause waren unsere Jugendmannschaften wieder ordentlich auf Hallenturnieren vertreten, Wahnsinn was unsere Übungsleiter/innen für ein Pensum abspulen um den Kids so ziemlich jede Woche die Möglichkeit zu geben, unsere Vereinsfarben auf Turnieren zu vertreten, da kann man jeden Winter immer wieder nur den Hut ziehen. Oft geht die Fürsorge unserer Verantwortlichen für die Kids über das Maß des Notwendigen hinaus, weil einem einfach die Spieler/innen nach einer gewissen Zeit ans Herz wachsen und Mann/Frau nur das Beste für sie möchte.
Nicht umsonst kommen oft die Verantwortlichen zu mir und klagen ihr Leid über den Verlust eines Spielers / einer Spielerin, womit man sich Jahre beschäftigt und sie gut ausgebildet hat. Da kommt dann ein „größerer“ Verein und bedient sich bei den Kleeblättern und schwächt so das Team und reißt immer eine Lücke in die verschworene Gemeinschaft.
Auch an diesen Reaktionen unserer Verantwortlichen Übungsleiter/innen merke ich immer wieder mit wie viel Herzblut sie bei der Sache sind und wie wichtig ihnen jede/r einzelne Spieler/Spielerin ist. Leider gibt es kein Mittel um diese Abläufe aufzuhalten, Eltern denken halt meistens, dass ein „großer“ Verein nötig sei, um das eigene Kind fußballerisch gut auszubilden.
Das muss ich allerdings ganz klar verneinen, dies ist nicht automatisch der Fall, die gesamte Struktur des Kindes muss auch in so einen Vereinswechsel passen, nicht jedes Kind ist dafür geeignet. Hier spreche ich wohl für alle „kleineren“ Vereine in Kassel.

Trotzdem werden wir immer weiter ausbilden, weil auch wir Freude daran haben, wenn vielleicht mal aus einem unserer Gewächse ein etwas höherklassiger Fußballer/in wird, dann haben wir zumindest den Grundstein gelegt. Man muss halt versuchen das Positive aus dieser Situation zu ziehen, leider ist dies immer leichter gesagt als getan.

Bisher waren wir in der Hinserie 2018/2019 mit 10 Jugendmannschaften im Wettbewerb. Aufgrund des enormen Zulaufs bei unseren G-Junioren (Jahrgang 2012/2013), werden wir mit einer G2 nun auf 11 Mannschaften aufstocken.

Diese Anzahl an Jugendteams ist in Kassel kaum zu toppen, das sollte hier an dieser Stelle auch mal erwähnt werden !

Im Laufe des Kalenderjahres 2019 wird, hoffentlich auch unser neuer Kunstrasenplatz in Betrieb genommen

Diese Tatsache ist für viele (und ich spreche glaube nicht nur von den Jugendmannschaften) eine sehr feine Sache. Ich habe ja persönlich 16 Jahre Wintertraining auf unserem Ascheplatz mitgemacht, was hat man manchmal geflucht wenn er unter Wasser stand oder sich ein Loch neben dem anderen befand. Von dem ganzen Dreck an der Sportkleidung, in den Kabinen, etc. gar nicht zu sprechen. Durch die Inbetriebnahme des Kunstrasenplatzes werden für uns die Trainings- und Spielmöglichkeiten in den kalten und nassen Monaten auf ein ganz anderes Niveau gehoben. Lange haben wird darauf geduldig gewartet, und jetzt ist es sehr schön dass diese Warterei ein Ende haben wird.

Ich wünsche allen Teams, welche unsere Kleeblätter im Wettbewerb vertreten, eine erfolgreiche Rückserie. Viel Erfolg, keinen Abstieg und vor allem keine Verletzungen der Aktiven. Wir sehen uns hoffentlich alle wieder an unserem Treffpunkt am Donarbrunnen, an „Bosche’s Corner“.

Mit sportlichen Grüßen

Alex Bosche

 

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