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Schiedsrichter

Ein Beitrag von KJ Staub

Es war Ende des 19 Jahrhunderts als erstmals deutsche Regeln für den Fußballsport aufgestellt wurden die für jedermann
(Frauen waren zum Fußballsport noch nicht zugelassen), der dem Lederball hinterher lief, verbindlich waren.
Die Entscheidung über Foul oder Nichtfoul oblag den Spielführern. Weil das aber nicht so gut klappte entschied man sich für die Einführung von Schiedsrichtern, die, die eigentlich einfachen Regeln des Fußballspiels umsetzen mussten.
Fürwahr keine einfache Aufgabe, muss doch ein Schiedsrichter in Sekundenschnelle eine Entscheidung treffen.
Wer foult, bekommt sofort eine Strafe, ohne Rechtsbeistand und er kann nicht in Berufung gehen.
Mitglieder unseres Vereins haben sich schon seit den 1920er Jahren als Schiedsrichter zur Verfügung gestellt.Schiedsrichter zu sein ist kein leichter aber ein hochinteressanter Sport. Schiedsrichter zu sein heißt

  • sportlich zu sein.
  • Reaktionsschnell Entscheidungen treffen zu können.
  • Verantwortung für den ordnungsgemäßen Spielablauf zu übernehmen.
  • Durchsetzungsvermögen zu entwickeln.
  • Teamfähig zu sein.
  • Auch in schwierigen Situationen auf dem Spielfeld die Übersicht zu behalten.
  • Vorbild zu sein.

Das sind alles Fähigkeiten, die jedermann erlernen kann und die hilfreich sind sich auch im Leben außerhalb des Sportplatzes zu behaupten.

Unsere aktuellen Schiedsrichter:

Schiedsrichter 004.1

Marvin Meers, Jörg Buchenau, Klaus Koch, Marcel Koch, Karl-Heinz Koch, Marvin Brückmann

 
Wie werde ich Schiedsrichter?

Voraussetzungen: Mindestalter 12 Jahre, zudem Mitglied in einem Fußballverein, Interesse am Fußball, Einsatzbereitschaft für jährlich mindestens 15 Spielleitungen und Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen an acht bis zwölf Tagen pro Jahr.

Ausbildung: In Bereich des Hessischen Fußballverbandes ca. 40 Unterrichtsstunden im Zeitraum von fünf Ausbildungstagen innerhalb von einer Woche (zwei Wochenenden). Dabei Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln.

Prüfung: Schriftliche (Beantwortung von Regelfragen) und auch körperliche Prüfung (zum Beispiel 1.300-m-Lauf in sechs Minuten).

Einsätze: Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen („Paten“).

Aufstieg: Bei Eignung können gegebenenfalls auf Kreis- und Regionalebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab der Verbandsliga benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse grundsätzlich ein Jahr. Für den Weg bis in die Bundesliga sollen mindestens sechs bis acht Jahre veranschlagt werden. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

Finanzen: Die Sportkleidung wird normalerweise vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen zwischen 10 € (Juniorenspiele), 20 € (Kreisebene), 300 € (Regionalliga), 750 € (3. Liga), 1.800 € (2. Bundesliga) und 3.600 € (1. Bundesliga).

Anmeldungen: Über den Verein, alternativ bei der örtlichen Schiedsrichter-Gruppe.

Ansprechpartner Spvgg. Olympia 1914:
Karl-Heinz Koch                Vorstand                           0152/59932210

Jörg Buchenau                 SR-Beauftragter               0162/2109004

 

 

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