OLD-STARS Turnier in Hertingshausen

Ein Beitrag von Jörg Buchenau.

 

Beim OLD-STARS-Fußballturnier um den Eisenbach-Pokal in der Hertingshäuser Sporthalle war für unsere Traditionself im Viertelfinale Endstation. Aber der Reihe nach…

Zunächst herrschte große Freude, als man sich um die Mittagszeit endlich wieder in vertrauter Runde mit den verstaubten Hallenschuhen traf. Teamchef Hoffe, Coach Muck und Teammanager Bubu begrüßten als weitere Protagonisten: Alex Feussner, Jan Hähner, Luis Sanchez, Olli Seifert, Mansur Khalil, Svennie Seifert sowie als Frischzellenzufuhr Manu Urrutia und Sebi Rother. In der Kabine würde sich eingestimmt, es gab neue Shorts, neue Socks und ja, auch neue Shirts. Sehr zur Freude aller Anwesenden reichte es mit Unterstützung der Firma Sport Brück, des Fördervereins sowie der Abteilungsleitung der Kleeblätter und auch der Akteure selbst („Danke, Jungs!“) zu einem neuen, wunderschönen Trikotsatz. Über Gestaltung, Farbgebung und so weiter und so fort könnte man hier eine ganze Diplomarbeit verfassen, aber lassen wir das. Die Leiberl sind schwarz und weiß und das ist gut so. Tradition halt. Für die sportliche Einstimmung waren dann Hoffe und Muck zuständig und schon konnte es losgehen.


Das erste Spiel gegen den TSV Hertingshausen gewannen die Kleeblätter mit 4:1 und waren somit schon einmal in der Spur. Anschließend kassierte man in der Begegnung gegen die Polizei Nordhessen kurz vor dem Abpfiff den 1:1-Ausgleich, dennoch standen nach wie vor alle Zeichen auf Viertelfinale. Die Brück-Elf vom KSV Hessen Kassel war der letzte Gruppengegner, trotz einer guten Leistung setzte es hier gegen den späteren Turniersieger eine 0:2-Niederlage. Als bester Dritter der drei Vorrundengruppen zog man ins Viertelfinale ein und traf hier auf eine junge und spielstarke Mannschaft, nämlich die Auswahl Schwalm/Eder. Eine an sich ausgeglichene, wohlgleich temporeiche Partien ging am Ende mit 1:3 verloren. Auch nach einer schlaflosen Nacht stellen wir uns immer noch die Frage, was wohl passiert wäre, wenn Olli seine Tausendprozentige zum möglichen Ausgleich genutzt hätte. Aber der Ex-Flitzer traf den berühmten Lastwagen nicht, obwohl er doch schon auf dem Anhänger stand. So aber reichte es nach dann klarem Rückstand nur noch zum Anschlusstreffer gegen den späteren Finalisten. Die beiden Teams also, gegen die die Schwarz-Weißen im Verlauf des Turniers nur verloren hatten, trafen sich später im Endspiel wieder. Hier triumphierte schließlich die Brück-Elf über die Auswahl Schwalm/Eder und wiederholte mit einem 3:1-Erfolg ihren Vorjahreserfolg.

Aber, und der Kenner weiß das nur zu gut, frühes Ausscheiden beschert deutlich längere Verweildauer auf dem großen Feld der Geselligkeit. Und da wurde im Anschluss ans sportliche Treiben so allerhand gefachsimpelt, getratscht, gerätselt und natürlich auch getrunken (4G). Kurzum, es war ein herrlicher Tag mit feinen Leuten, mit tollen Kleeblättern. Wir freuen uns auf‘s nächste Wiedersehen.

Bedanken möchten wir uns für eine gelungene Organisaton, allen voran bei den Süsterfelder Fußball-Urgesteinen Andreas Steinhaus, Mario Bierschenk und Achim Herwig. Wir hoffen, dass möglichst viel Geld für den guten Zweck zusammengekommen ist.
Das die besten Teams auf ihr gewonnenes Preisgeld und auch die Referees Ralle Hüther und Norbert Anacker auf ihren Lohn verzichteten, war schon einmal ein guter Anfang.

 

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