Anadolu Spor Baunatal – Olympia Kassel 2:0

Ein Beitrag von Jörg Buchenau.

Es gab sicher viele Begegnungen in der gerade beendeten Spielzeit, in denen die Kleeblätter eine bessere Leistung zeigten als die, die sie bei ihrem ersten Auftritt in der Relegation zur Kreisoberliga bei AnadoluSpor Baunatal darboten. Dennoch mussten sie bei der Vielzahl an Tormöglichkeiten gerade im ersten Durchgang schon längst den berühmten Sack zugemacht haben, standen am bitteren Ende aber mit leeren Händen da. Stellvertretend für das Unvermögen vielleicht die 42. Minute, als Mahdavi freistehend vor dem gegnerischen Keeper eigentlich nur fragen muss, wo denn bitteschön das Leder einschlagen soll, er aber mit seinem Schuss aus acht Metern nur das Aluminium traf. Vom Gastgeber war lange Zeit nichts zu sehen, mit seiner zweiten Torchance ging er dann aber in Minute 58 in Führung, als Alkin frei vor Keeper Hoffmeister die Nerven behielt und souverän verwandelte. Geschockt von diesem Rückschlag waren die Gäste fortan nicht mehr in der Lage, gefährliche Situationen im gegnerischen Strafraum herauszuspielen und mussten nach Metz‘ Notbremse und folgender roter Karte in Unterzahl agieren (72.). Nach Jablonskis zweiter Verwarnung nur drei Minuten später und folgerichtigem Platzverweis konnte das Credo nun nur noch Schadensbegrenzung heißen, doch in der Nachspielzeit traf Ex-Kleeblatt Azmaz nach klugem Zuspiel von Erünsal zum 2:0-Endstand.

Wie sagt man so schön, noch ist nicht aller Tage Abend und mit einem deutlichen Erfolg am Samstag im Derby gegen den TSV Oberzwehren ist der Aufstieg zur Kreisoberliga noch drin, ja sogar absolut machbar. Doch dazu bedarf es einer besseren Leistung und vor allem einer wesentlich konsequenteren Chancenverwertung als die, die am Mittwoch Abend in Kirchbauna dem am Ende doch enttäuschten Zwehrener Anhang geboten wurde. Jungs, sei’s drum, es war nur eine Etappe! Finale ist erst am Samstag, abgerechnet wird nach der Partie gegen den TSV!

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